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Der Teegarten

Im 16. Jahrhundert, der Momoyama-Zeit, entstand ein völlig neuer Gartentyp, der Teegarten. Dieser Garten ist integraler Teil der Teezeremonie (link). Der Weg des Tees, cha-do, ist eine Methode der Meditation. In der Durchführung einer alltäglichen Tätigkeit, der Teezubereitung, wird sich der Schüler der Schlichtheit und Erhabenheit aller alltäglichen Dinge und sich seiner selbst bewusst.

Der Garten vereint drei ästhetische Prinzipien: Zucht und Schlichtheit (Wabi), persönliche Vorlieben und Geschmack (Suki), Kreativität und Originalität (Sakui).

Ganz im Gegensatz zum strengen Trockengarten soll der Teegarten das Bild einer einsamen Wildnis oder eines rustikalen Bergdorfes vermitteln. Farne, Gräser und andere Gewächse sind scheinbar wild durcheinandergeworfen. Erst das genaue Hinsehen lässt die planerische Hand eines Gestalters erkennen. Zentrales Gestaltungselement sind die Schrittsteine, die sich durch den Garten schlängeln.  ...mehr

Teegarten

   
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