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Japanische Gärten

Überblick

Die Geschichte der japanischen Gärten ist über ein Jahrtausend alt. Es haben sich verschiedene Stilformen entwickelt, die sich jedoch alle einem gemeinsamen Prinzip zuordnen lassen: Die Verehrung des Natürlich-Zufälligen und der vom Menschen geschaffenen perfekten Form.

Die Gestaltungselemente des japanischen Gartens haben sich inzwischen in der ganzen Welt verbreitet. Man findet japanische Gärten in Kalifornien, Wuppertal oder Sidney. Sie fügen sich ohne Probleme in unsere westliche Architektur und Lebensart ein.

Grund dafür ist, dass ästhetische Formen immer einen gewissen Grad an Autonomie besitzen. Ihre Sinnhaftigkeit ist auch losgelöst von religiösen oder kulturellen Zusammenhängen erfassbar.

Unsere westliche Vorstellung von japanischen Gärten ist der pflanzenlose Trockengarten. Er ist aber nur einer unter den drei Hauptformen der japanischen Gartentradition. Man unterscheidet den Teichgarten (chitei), denTrockengarten (kare-sansui) und den Teegarten (roji). Die verschiedenen Stilformen stehen in engem Zusammenhang mit der Geschichte Japans.      ...mehr

   
   
   
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