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Die Anfangskosten werden häufig durch die Einsparungen in einem professionell geplanten Garten aufgefangen. Und die Freude am gelungenen Garten ist größer." F. Hübener: "Worin unterscheidet sich ein geplanter Garten von einem Null-acht-fünfzehn-Garten?" N. Aichorn: "Planung ist kein Muss. Ein nicht geplanter Garten muss deshalb nicht langweilig sein. Häufig kann man die Lebensabschnitte der Besitzer nachvollziehen, was sehr interessant sein kann. Aber Gärten können zuwachsen, verwahrlosen.
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Dann ist es sinnvoll, einen Garten umzugestalten oder neu anzulegen. Eine Umgestaltung kann neue Wege aufzeichnen. Welche Elemente im Garten sind wertvoll? Hier hilft der Blick eines "neutralen" Betrachters, der den Garten nicht seit Jahrzehnten in und auswendig kennt. Bei Neuanlagen ist eine professionelle Planung ohnehin effizienter. Das Erstellen eines Gesamtkonzeptes vor der Bepflanzung und Bebauung erleichtert die Ausführung und hilft Fehler in der Bauphase zu vermeiden. F.Hübener: Was macht Gartengestaltung zur Kunst?
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N. Aichhorn: "Das Wort Kunst finde ich zu hoch gegriffen. Aber es gibt Anlehnungspunkte. Ich verstehe meine Planung wie eine Komposition in der Musik oder der Malerei. Es geht darum im Raum Spannungen aufzubauen und dem Betrachter immer wieder neues zu bieten. Nicht nur optisch, sondern auch akustisch, taktil und olfaktorisch." F. Huebener: "Herr Aichhorn, vielen Dank für das Gespräch." ...zum Anfang |
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